Freitag, 26. März 2010

Internetkultur

Also manchmal bringt mich das Internet doch wirklich auch bei eigentlich ernsten Themen zum Lachen.
Ich habe eigentlich nur ein bisschen in der Emilie Autumn svz Gruppe rumgestöbert und auf einen User mit nem lustigen Profilbild gestoßen. Der wiederum hatte ganz interessante und unterhaltsame Gruppe, dann aber seltsamerweise auch eine über SVV. Gut, wenn er meint... naja, also habe ich mir die Gruppe mal angesehen. Ich meine, ich will da wirklich niemanden "melden" oder wie man das momentan nennt, aber ich möchte auch nicht, dass da wieder irgendwelche Selbstdarstellungs-/Szenengruppen entstehen. Sah aber alles ganz okay aus, es gab auch nen Link zu einer Art "Selbsthilfeforum" mit Tipps gegen SVV. Find ich ja prinzipiell gut, dass das jemand macht, aber einen Tipp fand ich dann doch unfreiwillig komisch:

"Nimm den Gegenstand, mit dem du dich sonst selber verletzt und richte es dieses Mal gegen etwas anderes als dich selbst."

Mein erster Gedanke: Ja super. Soll man jetzt zuerst seine Eltern, dann seine Freunde und zum Schluss seine Kuscheltiere mit nem Messer erstechen? ^^

Okey. Ja, vielleicht ist das ein nützlicher Hinweis, was weiß ich. Ich musste trotzdem schmunzeln. Scheiß Kopfkino :D

Donnerstag, 18. März 2010

Fight your thoughts

Laut, alles ist zu laut.

Meine Gedanken hallen in meinem Kopf, stumme Schreie, die nur ich höre.

Das Rauschen, Schreien, Rasseln und Zischen meiner Gedanken übertönt alles, ich nehme nichts anderes mehr wahr.

Sie sind so laut.

Sie verdrängen alles, sogar meine Erinnerungen. Sie verändern meine Gedächtnis, meine Sichtweise, meine Gefühle, mein Leben. Sie löschen meine Vergangenheit in Teilen aus, erschaffen eine neue oder verschleiern die alte.
Sie verhindern meine Zukunft. 
Sie nehmen die Gegenwart gefangen.

Sie nehmen mich gefangen, kontrollieren mich, verwirren mich.
Wahnsinn, purer Wahnsinn.
So laut.

Ich höre nur noch ein leises Rauschen neben all ihren Schreien. Ich sehe nichts mehr außer den grellen Blitzen in meinem Inneren, die mich zerreißen.

Aber ich weiß.
Ich weiß, wie ich sie besiegen kann.

Rot, rot ist die Antwort, die Lösung, meine Rettung. 
Meine Erlösung.

Rot, bittersüße Freiheit.

Ein letztes Crescendo, ein überwältigendes Aufbäumen zu unendlichem Chaos.
Lauter, schneller, lauter, im Staccato, hin und her, alles dreht sich.

Doch dann kommt Wärme.
Kälte. Ruhe. Unendliche Ruhe.

Und endlich höre ich sie wieder.
Höre die Stille, wegen der ich eins geflohen war.
Ich höre die Einsamkeit, die unendliche Ratlosigkeit, die Gleichgültigkeit und die neutrale Kälte des Universums, die alles durchdringt.

Und als ich falle, beginnt das Murmeln und Summen erneut. Leise, ganz leise und sacht zunächst.

Ich lächle. Ein neuer Tag kann beginnen.
Vielleicht besiege ich sie heute.

Samstag, 13. März 2010

Okay, eigentlich wollte ich keinen neuen Blog anfangen. Alles Uruhas Schuld. Was kann ich ihren Blog auch irgendwie nicht mit meinem lj-account kommentieren?! Oder vielleicht liegt es doch einfach an diesem schrottigen Computer. Egal.

Aber wo ich schon einmal hier bin, kann ich ja genauso gut auch mal all die Sachen schreiben, die ich in dem anderen Blog nicht posten kann.  Sachen, die sie nicht unbedingt sehen muss...

Fangen wir doch gleich mal damit an, dass mir verdammt schlecht ist. "Sick to the stomache" ist dafür wohl der perfekte Ausdruck. Und klar, ich war letzte Nacht weg, zu viel Alkohol, zu viele Zigaretten, aber es liegt wohl doch eher an ihr. Irgendwie liegt immer alles an ihr, denke ich im Moment, selbst wenn ich schon die Erkenntnis förmlich vor mir sehe. Es geht nicht um sie, nicht direkt. Es geht um mich. Ich bin mein Problem. Ich bin ihr Problem. Und mir ist immer noch schlecht.  Mein Arm und meine Rippen tun weh. Und verdammt, bin ich erbärmlich.

Auf in eine neue Nacht voller falscher Einsamkeit, Pseudo-Philosophie und ach so misanthropischen Gedanken. Und am nächsten Tag ist wieder alles so verdammt normal wie immer. Ich hasse diese Person, die ich bei Familie und bei "Schulfreunden" bin. Aber was soll ich gegen sie machen? "Manchmal kommt die Zeit, und dazu reicht ein Kuss, in der man sich zum Weiterleben wieder einmal töten muss." Ha. Wenns so einfach wäre, Herr Kaschte.