Star Trek fangirls are among the best :)
"What´s a little polygamy between friends?"
"Something beautiful and shiny, that´s what!"
Freitag, 7. Oktober 2011
Dienstag, 4. Oktober 2011
Dresden!
Wie mir aufgefallen ist, habe ich total verpeilt nen neuen Blogeintrag zu schreiben. Sorry.
In den letzten Wochen war einfach so viel zu tun - Wohnung einrichten, einkaufen, kochen, erstmal hier einleben, Vorkurs Chemie, Vorkurs Mathe, Internet beantragen und einrichten, den Wäschesalon finden, regelmäßig aufräumen, den Campus erkunden, die ganzen Leute aus meiner Heimatstadt hier treffen (srsly, Dresden ist sowas wie die Anlaufstelle für Ilmenauer Gymnasiasten!), mir ne Mensakarte holen, Fahrradfahren, die Straßenbahnlinien kennenlernen, Star Trek schauen, und jetzt ist auch noch meine Erstiwoche. Wuhuh.
Die größte Umstellung ist wohl immer noch das Alleineleben. (Aber nur, weil die Uni noch nicht richtig angefangen hat). Ich gebs zu, ich habe mir ja auch Sorgen gemacht. War ja auch berechtigt, irgendwo. Und ja, ich habe wieder mit Rauchen angefangen, okay. Das ist wirklich nicht gut. Aber davon mal abgesehen bekommt mir das alles erstaunlich gut - ich esse regelmäßig, ich koche jeden Tag, ich gehe vorausschauend einkaufen, ich räume auf, ich gehe spazieren, ich setz mich in den Park zum lesen, ich setze alles daran nicht wieder zurück in depressive Stimmungen zu fallen (und es funktioniert!). Ich bin für mich selbst verantwortlich und ich MUSS mich um mich kümmern - ich MUSS einkaufen gehen, sonst gibts nichts zu essen etc. Und eben wegen dieser Notwendigkeit mach ich auch alles und habe immer was zu tun, sodass mir gar nicht viel Zeit bleibt, um in Selbstmitleid zu versinken. Damit meine ich nicht, dass das Leben auf einmal rosarot und perfekt ist. Klar, manchmal fühle ich mich total einsam und ich habe immer noch diese "OMG ich kann doch gar nicht studieren, was mache ich an einer Uni?"-Anfälle, aber das ist normal. Solange das nur ein bis zweimal pro Woche passiert, ist das sogar verdammt gut.
Momentan ist die Einführungswoche, bei der verschiedene Info- und Kennenlernveranstaltungen stattfinden. Wir haben Mentoren zugeteilt bekommen, was wirklich sehr nützlich ist - die dürfen wir während des ersten Semesters mit jeder Frage und jedem Problemchen nerven, das beruhigt mich sehr. Unsere Mentoren helfen uns dann auch bei der Einschreibung in die Seminare und führen uns in die PC-Pools ein. Dann gibts noch ne SLUB-Führung (das ist die Bibo), eine Grillparty, Sektfrühstück, eine Campusrallye und Speed-Dating (womit aber eigentlich Kennnenlernspiele gemeint sind). Der Sinn ist es wohl, dass wir Erstis uns besser kennenlernen und schon viele Kontakte knüpfen, weil ein Studium ohne Freunde halb so schön und doppelt so schwer ist. Klar, sehe ich ja auch so - aber ganz so viel Socializing in einer Woche ist mir dann doch etwas ungeheuer. Zumindest das Speeddating ignoriere ich mal gekonnt, das Sektfrühstück wahrscheinlich auch. Mal sehen.
Und nächste Woche gehts dann los - Vorlesungen, Seminare, Übungen. Meinen Stundenplan bekomme ich morgen fertiggestellt (hängt ja von den Seminaren ab), aber leider habe ich sowohl montags als auch freitags je zwei Vorlesungen. Schade, es wäre schön, ab und zu mal ein verlängertes Wochenende in der eigentlichen Thüringer Heimat zu verbringen.
Dresden selbst ist eine wunderschöne Stadt. Viele Fahrradwege, eine architektonisch beeindruckende Altstadt, viel Grün, keine Hochhäuser, die wunderschönen Elbwiesen, ein gutes ÖPNV-System, viele alternative, kreative Läden in der Neustadt und dazu gutes Wetter. Obwohl mir 27 Grad im Oktober zu warm sind, aber naja.
Meine Wohnung ist auch schön - aber eben in einem unsanierten, hässlichen Block und an einer sehr lauten Kreuzung samt Straßenbahn und Güterzugverkehr. Daran gewöhnt man sich aber recht schnell, mittlerweile kann ich schon durchschlafen.
Alles in allem verläuft der Start ins Studium also wesentlich besser, als ich gedacht hätte. Liegt vielleicht auch daran, dass mein Bruder und meine Cousine auch hier wohnen und ich weiß, dass ich mich im Notfall immer an jemanden wenden kann. Es ist wirklich schön, Familie hier zu haben. Dresden war die richtige Wahl. Jetzt wird sich noch zeigen, ob ich dasselbe über Psychologie sagen kann.
In den letzten Wochen war einfach so viel zu tun - Wohnung einrichten, einkaufen, kochen, erstmal hier einleben, Vorkurs Chemie, Vorkurs Mathe, Internet beantragen und einrichten, den Wäschesalon finden, regelmäßig aufräumen, den Campus erkunden, die ganzen Leute aus meiner Heimatstadt hier treffen (srsly, Dresden ist sowas wie die Anlaufstelle für Ilmenauer Gymnasiasten!), mir ne Mensakarte holen, Fahrradfahren, die Straßenbahnlinien kennenlernen, Star Trek schauen, und jetzt ist auch noch meine Erstiwoche. Wuhuh.
Die größte Umstellung ist wohl immer noch das Alleineleben. (Aber nur, weil die Uni noch nicht richtig angefangen hat). Ich gebs zu, ich habe mir ja auch Sorgen gemacht. War ja auch berechtigt, irgendwo. Und ja, ich habe wieder mit Rauchen angefangen, okay. Das ist wirklich nicht gut. Aber davon mal abgesehen bekommt mir das alles erstaunlich gut - ich esse regelmäßig, ich koche jeden Tag, ich gehe vorausschauend einkaufen, ich räume auf, ich gehe spazieren, ich setz mich in den Park zum lesen, ich setze alles daran nicht wieder zurück in depressive Stimmungen zu fallen (und es funktioniert!). Ich bin für mich selbst verantwortlich und ich MUSS mich um mich kümmern - ich MUSS einkaufen gehen, sonst gibts nichts zu essen etc. Und eben wegen dieser Notwendigkeit mach ich auch alles und habe immer was zu tun, sodass mir gar nicht viel Zeit bleibt, um in Selbstmitleid zu versinken. Damit meine ich nicht, dass das Leben auf einmal rosarot und perfekt ist. Klar, manchmal fühle ich mich total einsam und ich habe immer noch diese "OMG ich kann doch gar nicht studieren, was mache ich an einer Uni?"-Anfälle, aber das ist normal. Solange das nur ein bis zweimal pro Woche passiert, ist das sogar verdammt gut.
Momentan ist die Einführungswoche, bei der verschiedene Info- und Kennenlernveranstaltungen stattfinden. Wir haben Mentoren zugeteilt bekommen, was wirklich sehr nützlich ist - die dürfen wir während des ersten Semesters mit jeder Frage und jedem Problemchen nerven, das beruhigt mich sehr. Unsere Mentoren helfen uns dann auch bei der Einschreibung in die Seminare und führen uns in die PC-Pools ein. Dann gibts noch ne SLUB-Führung (das ist die Bibo), eine Grillparty, Sektfrühstück, eine Campusrallye und Speed-Dating (womit aber eigentlich Kennnenlernspiele gemeint sind). Der Sinn ist es wohl, dass wir Erstis uns besser kennenlernen und schon viele Kontakte knüpfen, weil ein Studium ohne Freunde halb so schön und doppelt so schwer ist. Klar, sehe ich ja auch so - aber ganz so viel Socializing in einer Woche ist mir dann doch etwas ungeheuer. Zumindest das Speeddating ignoriere ich mal gekonnt, das Sektfrühstück wahrscheinlich auch. Mal sehen.
Und nächste Woche gehts dann los - Vorlesungen, Seminare, Übungen. Meinen Stundenplan bekomme ich morgen fertiggestellt (hängt ja von den Seminaren ab), aber leider habe ich sowohl montags als auch freitags je zwei Vorlesungen. Schade, es wäre schön, ab und zu mal ein verlängertes Wochenende in der eigentlichen Thüringer Heimat zu verbringen.
Dresden selbst ist eine wunderschöne Stadt. Viele Fahrradwege, eine architektonisch beeindruckende Altstadt, viel Grün, keine Hochhäuser, die wunderschönen Elbwiesen, ein gutes ÖPNV-System, viele alternative, kreative Läden in der Neustadt und dazu gutes Wetter. Obwohl mir 27 Grad im Oktober zu warm sind, aber naja.
Meine Wohnung ist auch schön - aber eben in einem unsanierten, hässlichen Block und an einer sehr lauten Kreuzung samt Straßenbahn und Güterzugverkehr. Daran gewöhnt man sich aber recht schnell, mittlerweile kann ich schon durchschlafen.
Alles in allem verläuft der Start ins Studium also wesentlich besser, als ich gedacht hätte. Liegt vielleicht auch daran, dass mein Bruder und meine Cousine auch hier wohnen und ich weiß, dass ich mich im Notfall immer an jemanden wenden kann. Es ist wirklich schön, Familie hier zu haben. Dresden war die richtige Wahl. Jetzt wird sich noch zeigen, ob ich dasselbe über Psychologie sagen kann.
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