Ich hatte mir für den Urlaub drei Klassiker mitgenommen:
Jane Austens Pride and Prejudice, J.D. Salingers Catcher in the Rye und Charlotte Brontes Jane Eyre.
Catcher in the Rye gefällt mir bisher am besten. Das wäre ein cooles Schul- oder Unibuch, weil man wirklich schön die sprachlichen Mittel und deren Wirkung analysieren kann - leider nerven die ganzen Wiederholungen mit der Zeit etwas. Aber immerhin habe ich schon über die Hälfte geschafft und finde es bis jetzt noch immer lesenswert.
Da hatte es Pride and Prejudice schon etwas schwerer... Liegt eben daran, dass es ein Buch aus dem 19. Jahrhundert ist. Da sind Plot und Schreibstil eben etwas ungewohnt für den "modernen Leser". Teilweise anstrengend zu lesen, weil die Frage aufkommt, ob die denn damals wirklich nichts anderes zu tun hatten, als sich über Manieren aufzuregen und ihre Kinder zu verheiraten. Wenn man sich aber auf die Charaktere und die Umstände der damaligen Zeit einlässt, ist es kein schlechtes Buch, man muss eben wirklich in der richtigen Stimmung sein. Mehr als das erste Drittel habe ich deswegen noch nicht geschafft.
Und nun zum absoluten Horror: Jane Eyre. Jane ist ein Waisenkind, das bei einer anderen Familie aufwächst, wo sie von den Erwachsenen igoniert und von den Kindern diskriminiert und geschlagen wird. Dabei ist sie doch so ein liebes, fleißiges, intelligentes kleines Mädchen... AAAAH da möchte man wirklich nur schreien. Mehr als die ersten 8 Seiten habe ich nicht geschafft, weil ich Jane so unfassbar unsympathisch finde und das Buch komplett in der ersten Person aus ihrer Sicht geschrieben ist. Wirklich, warum dieses Buch ein Klassiker sein soll, ist mir schleierhaft...
Insgesamt habe ich also kein einziges der Bücher fertig gelesen (auch wenn ich das bei den ersten beiden noch tun werde), man muss aber dazu sagen, dass ich zusätzlich um die 50 Fanfictions und noch ein paar weitere ebooks dabei hatte (zB Jane S. Fanchers Netwalkers-Serie, sehr verwirrte, psycho-gestörte Sci Fi Literatur!).
...am Ende habe ich mir Fight Club gekauft und in zwei Tagen durchgelesen.
Das ist ein Buch, was wirklich paranoid macht - und ich kann nicht fassen, dass ich es nicht schon eher gelesen habe. Das Buch ist so genial, dass mir die Worte fehlen.
People always ask me if I know Tyler Durden.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen